Mo
21
Nov
2011
Der national bekannte Islamkritiker Daniel Zingg, einer der "Väter" der Minarett-Initiative, hat am Montag an einer Veranstaltung der EDU Bubikon-Wolfhausen im Geissbergsaal in Wolfhausen eindringlich vor der fortschreitenden "Islamisierung" der Schweiz gewarnt. Bereits eine halbe Million Muslime lebten in der Schweiz, sagte Zingg, weit mehr als die offiziellen Zahlen ausweisen: "Ab einem Bevölkerungsanteil von 8 bis 10 Prozent läuft die Islamisierung automatisch."
Zingg betonte, dass es bei seinen Äusserungen nicht um Rassismus oder "Islamophobie" gehe, und dass er die Muslime als Menschen liebe. Trotzdem aber fand er deutliche Worte zum Islam, den er nicht vom Islamismus trennen mochte, und zu dessen politischen Protagonisten in der Schweiz. "Islamismus ist die vollendete Form des Urislams", lautete einer der Kernsätze des Referats. Schweizer Politiker, welche die Gefahr nicht erkennen wollten, leisteten laut Zingg "Sterbehilfe an der christlich-abendländischen Kultur." Zingg zitierte dazu unter anderem einen Bericht des deutschen Verfassungsschutzes, der den Islamismus als "herausragende Bedrohung der inneren Sicherheit" in Deutschland bezeichne.