Fr
04
Nov
2011
In der Region scheint die Angst vor pädosexuellen Straftätern umzugehen. Auf Facebook kursiert derzeit eine Warnung, wonach ein Mann mit einem weissen Kleinbus an der Strasse wartende Kinder anspreche und ihnen erzähle, er führe das Ersatzfahrzeug für den defekten Schulbus, und die Kinder sollen bei ihm einsteigen. Woher die Warnung ursprünglich stammt und ob sie einen realen Hintergrund hat, ist kaum mehr festzustellen.
In Lachen SZ am Obersee erhielt die Polizei vor wenigen Tagen jedoch tatsächlich die Meldung, dass ein Unbekannter vier Kinder angesprochen habe. Die Buben und Mädchen seien auf dem Heimweg vom Kindergarten von einem Unbekannten kontaktiert worden. Nach dem Gespräch hätten sie jedoch ungehindert den Heimweg fortsetzen können, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Umgehend seien polizeiliche Ermittlungen aufgenommen worden. Der unbekannte Mann konnte in der Zwischenzeit ermittelt werden. Es zeigte sich, dass keine strafbare Handlung vorliegt oder eine Gefahr für die Kinder bestand. Eine Überreaktion besorgter Eltern also? Nein! Schliesslich fordert eine Präventionskampgane ja derzeit ausdrücklich dazu auf, bei Verdacht die Polizei zu kontaktieren. Auch wenn der Schwerpunkt dieser Kampagne in der Verhinderung von Dämmerungseinbrüchen liegt.