Sa
15
Okt
2011
Die Seite mit den amtlichen Anzeigen der Kirchgemeinden im Bezirk Hinwil, Pfäffikon und Uster im "Zürcher Oberländer" ist am Samstag ohne dazwischen platziertes Wahlinserat erschienen. Wie von der reformierten Kirchgemeinde Bubikon angekündigt, fehlte die Anzeige aus Bubikon.
An den beiden vorange-gangenen Samstagen prangte jeweils prominent, direkt unter dem Seitentitel "Eavangelisch-Reformierte Landeskirche", ein Inserat der EDU mitten in den kirchlichen Hinweisen. Gemäss Mitteilung der reformierten Kirchenpflege Bubikon vom vergangenen Montag waren ZO-Verlagsleitung und -Chefredaktion auf Proteste gegen diese Platzierung von Wahlinseraten mitten in die amtlichen Anzeigen der Kirchgemeinden nicht eingegangen. Daraufhin setzte die Kirchenpflege Bubikon ihre Inserate für die vor den Wahlen noch verbleibenden beiden Samstage aus: Es bestehe "keine Gewähr, dass unsere amtlichen Inserate nicht in einem Umfeld erscheinen würden, welches den seelsorgerlichen und diakonischen Zielen unserer Kirchgemeinde zuwiderläuft", schrieb die Kirchenpflege.
Nachdem zahlreiche Medien über die Angelegenheit berichtet hatten, räumte ZO-Verlagsdirektor Peter Edelmann gegenüber dem "Tages-Anzeiger" ein, in Zukunft auf die umstrittene Inseratplatzierung zu verzichten. Im ZO selber war über die Sache bisher kein Wort zu lesen.