Mi
12
Okt
2011
Über die Platzierung von Wahlinseraten durch den "Zürcher Oberländer" mitten in die amtlichen Anzeigen der Kirchgemeinden der Bezirke Hinwil, Pfäffikon und Uster ist eine heftige Kontroverse entbrannt ("buebikernews" berichtete): Die reformierte Kirchgemeinde Bubikon hat ihre amtlichen Mitteilungen für zwei Samstage ausgesetzt, um sicherzustellen, dass nicht erneut Wahlwerbung damit vermengt wird. Und der Gossauer Pfarrer Daniel von Orelli, Dekan des Pfarrkapitels im Bezirk Hinwil, hat an die Verantwortlichen des ZO einen scharfen Protestbrief formuliert. Zahlreiche Medien haben über diese Kontroverse berichtet – im "Zürcher Oberländer" selber wurde sie bisher mit keinem Wort erwähnt. Auch im Oberland-Regionalteil des "Tages-Anzeigers", der von der ZO-Redaktion bestritten wird, wurde der Inserate-Konflikt nicht thematisiert. Der "Tages-Anzeiger" berichtete gestern allerdings selbständig im überregionalen Kantonsteil über den Fall. Zitiert wird im TA-Bericht Peter Edelmann, Direktor der ZO Medien AG: Er versprach, der ZO wolle in Zukunft "darauf achten, dass sich die umstrittenen Inseratplatzierungen nicht wiederholen".