Di
16
Aug
2011
"Bubiker Tatort", "Bubiker Schauspielerin", "Bubiker Rapper Bligg" – immer wieder tauchen in der Regionalpresse an den Haaren herbeigezogene Bezüge zu unserer Gemeinde auf, um Geschichten zu "regionalisieren" und auf Bubikon "herunterzubrechen", wie es im Fachjargon so schön heisst. Irgendwie scheint man in bestimmten Verlagshäusern an unserer Gemeinde einen besonderen Narren gefressen zu haben. Oder liegt es vielleicht daran, dass in Bubikon, im Unterschied zu anderen Oberländer Gemeinden, eine immer ernsthaftere publizistische Konkurrenz existiert? Dass man deswegen besondere Bubiker Präsenz markieren will? In einem – eigentlich besonders naheliegenden – Fall hat der Bubiker Bezug bisher noch weitgehend gefehlt: beim grünen Ständeratskandidaten Balthasar Glättli. Er ist in Wolfhausen aufgewachsen und - soweit eine Erkrankung im Kindesalter es zuliess – zur Schule gegangen. Obwohl Glättli seit vielen Jahren nicht mehr in unserer Gemeinde lebt und seine politische Laufbahn in Zürich startete, hat er – ganz im Gegensatz zu ehemaligen "Bubikern" wie etwa Bligg – den Bezug zu unserer Gemeinde nicht verloren: 2007 trat er am 1. August als Festredner in Bubikon auf und bekannte sich klar zu seiner Heimatgemeinde. Die Rede kann immer noch im Internet nachgelesen werden. Umso mehr erstaunt es, dass jetzt, im Wahlkampf, nicht alle paar Tage in den Regionalmedien vom "Bubiker Ständeratskandidaten" die Rede ist. Aber was nicht ist, kann ja noch werden...