Mo
04
Jul
2011
kapo.Am Sonntag ist auf dem Zürich-, Ober- und Walensee eine mehrstündige interkantonale Grosskontrolle durchgeführt worden. Es beteiligten sich nebst der Seepolizei, der Schifffahrtskontrolle und einem Aufseher der Fischerei- und Jagdverwaltung des Kantons Zürich auch die Wasserschutzpolizei der Stadt Zürich, die Seepolizei des Kantons Schwyz, die Kantonspolizei Glarus und das Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen.
Ziel dieser Aktion war die Kontrolle des Schiffsverkehrs bezüglich der Einhaltung der Schifffahrts- und Fischereivorschriften. Dies auch zum Schutze von badenden Personen, Tieren und
Wasserpflanzen. Ein besonderes Augenmerk galt dabei der Fahrfähigkeit von Schiffsführern und die Einhaltung der Uferzonenvorschriften. Kontrolliert wurden auch die notwendigen Schiffsführer- und
Schiffsausweise, die Fischereipatente, die Bewilligungen bei gewerbsmässigen Personentransporten sowie das Vorhandensein des vorgeschriebenen Rettungsmaterials und der Mindestausrüstung.
Im Rahmen dieser Grosskontrolle wurden 195 Schiffe und deren Führer kontrolliert. 27 Schiffsführer mussten wegen Widerhandlungen gegen das Binnenschifffahrtsgesetz verzeigt werden, meist weil das
vorgeschriebene Rettungsmaterial fehlte (10) oder Motorbootführende näher als 150 Meter zum Ufer Parallelfahrten ausführten (7). Hinzu kommen 62 Beanstandungen ohne Kostenfolge, 59 davon weil die
Schiffsführenden ihr Schifferpatent, den Schiffsausweis oder das Abgaswartungsdokument nicht mitführten.
Ein nicht alltägliches Ereignis für die Seepolizisten der Kantonspolizei Zürich war die Kontrolle der 18 sehr gepflegten Oldtimer-Motorboote, welche sich zu einem Runabout-Meeting in Oberrieden
trafen.