So
26
Jun
2011
Dem Stäfner Hörgerätehersteller Sonova droht weiteres Ungemach: Eine Gruppe von institutionellen Anlegern droht wegen der dubiosen Aktiendeals einiger Manager mit einer Klage. Kurz vor einer
Gewinnwarnung Mitte März hatte das Sonova-Management Aktien für rund 47 Millionen Franken verkauft – zu einem noch unversehrten Kurs. Nach der Warnung stürzten die Kurse des
Hörgeräteherstellers massiv ab. Die Staatsanwalt des Kantons Zürich und die Schweizer Börse untersuchen den Fall derzeit. "Das Unternehmen hat eingeräumt, dass börsenrelevante Informationen
früher hätten veröffentlicht werden sollen“ sagte Erik Bomans von der in Belgien beheimateten Investorenschutzorganisation Deminor der "NZZ am Sonntag".