So
19
Jun
2011
Bei bedecktem Wetter fanden sich am Samstagmorgen um 7.00 Uhr 20 Männerriegler und Seniorenriegler ein, um an der Tauschbörse mitzuhelfen. Mit so vielen Männer kann ja nichts schief gehen, und so
waren denn auch alle gutgelaunt und frohen Mutes (Turnverein Motto: Frisch, Fromm, Frei und Fröhlich...).
Unter der souveränen Führung von Ruedi Schneeberger konnte ja nichts schief laufen. Bald war alles bereit, und die Anlieferer konnten kommen.
Die ließen nicht lange auf sich warten. Da kam alles, was das Herz begehrte: Spielsachen, Küchengeräte, Gartengeschirr, Bilder, Tassen, Gläser, Möbel, halbe Wohnzimmer wurden angeliefert.Auch
Velo, Trottinets, Rollbretter und andere mehr oder weniger fahrbare Untersätze.
Die Verkehrsabteilung der Feuerwehr regelte ruhig und sicher den Verkehr und konnte auch etliche Überhitzte Lieferanten beruhigen.
Denn es kam zu massiven Stauungen, dauerte es doch einige Zeit, bis die vollgestopften Autos ausgeladen waren.
In der zwischen Zeit lief auch die Festwirtschaft des Frauenchors Bubikon auf Hochtouren, und die Kaffemaschinen dampften vor sich hin. War es doch nicht gerade sommerlich warm...
Kurz vor 10 Uhr ging’s dann los, der Petrus meinte, die „alte Ware“ sollte doch etwas gereinigt werden, bis die Abnehmer kommen. So „schüttete“ es, was die Schleusen hergaben, und das bis kurz
vor 12.00 Uhr.
So standen doch die Abnehmer schon in den Startlöchern um die „Gereinigte“ Ware abzuholen. Gemeinerätin Käthy Angele hatte jedenfalls ihre helle Freude, dass alles so perfekt
lief. Ja, was wäre so ein Dorf wie Bubikon ohne Vereine? Punkt halb Elf, auf Pfiff von Ruedi, wurden die Tore geöffnet. Und die Schlacht um alles möglich ging los. Nach gut 45 Minuten war der
Spuk vorbei, und die vielen Stände praktisch leer.
Dann ging’s ans Aufräumen der Restbestände. Unter Mithilfe der Tiefbauabteilung der Gemeinde ging das zügig voran. So konnten wir alle und vor allem die Männerriege sich noch einen
wohlverdienten Schluck genehmigen in der Festwirtschaft des Frauenchores. Man muss ja „Druckausgleich schaffen“, wenn man schon aussen nass ist, und auch innen nachhelfen. So ging ein
unfreundlicher, nasser Samstag doch noch locker und entspannt zu Ende.
Vielen Dank fürs Mithelfen.
Hampi Rutz