So

22

Mai

2011

Verschmähter Leserbrief

Reto Studer, knapp gescheiterter Kandidat für die reformierte Kirchensynode aus Bubikon, hätte sich gerne mit einem Leserbrief im "Zürcher Oberländer" bei seinen Wählerinnen und Wählern bedankt. "Ich hätte mich gefreut, wenn er abgedruckt worden wäre – wurde er aber nicht. Vielleicht war er zu positiv formuliert?", fragt sich Studer nun auf seiner Website. Kritische und undifferenzierte Leserbriefe zweier Mitkonkurrenten, die sich vor der Wahl über den Wahlkampf echauffiert hatten, seien dagegen problemlos abgedruckt worden. Auf zwei Nachfragen in der vergangenen Woche habe er nicht einmal eine Antwort bekommen.

 

Nun publiziert Reto Studer den Text, den er noch am Wahltag an den ZO abgeschickt hat, auf seiner Website:

 

"Trotz grosser Bemühungen von meiner Seite hat es am vergangenen Sonntag nicht gereicht für meine Wahl in die reformierte Kirchensynode. Das ist enorm schade – ich kann damit aber gut leben. Gerne nehme ich die Gelegenheit wahr, den Gewählten zu ihrem Erfolg zu gratulieren. Mögen Sie den Bezirk in der Synode mit Freude und Weisheit vertreten! Zugleich möchte ich meinen Unterstützerinnen und Unterstützern für das Vertrauen danken, das sie in mich gesetzt haben. Die vielen positiven Rückmeldungen vor und direkt nach der Abstimmung bestärken mich darin, mich auch in Zukunft für eine reformierte Kirche einzusetzen, welche die Gemeindeautonomie stärkt und der jüngeren Generation eine Stimme gibt."

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