Di
17
Mai
2011
Im Bezirk Meilen, wo die Trägerschaft der Mojuga, der Verein für Integration und Suchtfragen (vis), beheimatet ist, munkelt man offenbar schon seit längerem über finanzielle Probleme. Bereits im Januar, also kurz nach dem Entscheid der Bubiker Gemeindeversammlung, die Jugendarbeit definitiv an diese Institution zu übertragen, kursierten in der Lokalpresse am rechten Seeufer erste Gerüchte, der Verein wolle sich "neu ausrichten" und "gewisse Dienstleistungen auslagern". Grund: Besonders der Aufbau der Mojuga sei nicht spurlos an der Vereinskasse vorbeigegangen. Am 4. Mai 2011 titelte dann die "Zürichsee-Zeitung" aufgrund von Informationen der vis-Präsidentin Christine Spoerry: "Sozialem Verein geht nach 13 Jahren die Luft aus". Ebenfalls andeutungsweise angekündigt wurde nun die geplante Verselbständigung des Bereichs Mojuga als Aktiengesellschaft. Eine sofortige und transparente Information der Bevölkerung in jenen Gemeinden, die – wie Bubikon – erst kürzlich eine neue längerfristige vertragliche Bindung mit dem Mojuga-Trägerverein eingegangen waren, erfolgte jedoch nicht. Auch auf der Website des Vereins sind keine Informationen zur neusten Entwicklung einsehbar.