So

15

Mai

2011

Bubikon in der Synode nicht mehr vertreten

Die reformierte Kirchgemeinde Bubikon ist mit dem Entscheid des reformierten Stimmvolkes im Bezirk Hinwil vom Sonntag nicht mehr in der kantonalen Kirchensynode vertreten. In der vergangenen Amtszeit stellte Bubikon immerhin zwei Vertreter im Kirchenparlament: Pfarrer Thomas Muggli-Stokholm und Beirkskirchenpfleger Alfred Bachmann, die beide zur Wahl nicht mehr antraten. Die Kirchgemeinde Hinwil stellt dagegen mit Christine Diezi, Martin Fischer und Rolf Gerber neu gleich drei Vertreter in der Synode, Dürnten mit Rosmarie Egli und Peter Würmli deren zwei – obwohl diese Kirchgemeinden kaum grösser sind als Bubikon mit immerhin über 3000 Gemeindegliedern.

 

Jammern über den Verlust an Einfluss in der kantonalen Kirchenpolitik dürfen die Bubiker aber nicht: Die 152 Stimmen, die dem Bubiker Reto Studer für den Einzug in die Synode gefehlt haben, hätte er in seiner Heimgemeinde locker noch erreichen können, wenn mehr Reformierte an die Urne gegangen wären. Magere 447 Stimmzettel für die Synodewahl wurden in Bubikon eingelegt, 53 (!) davon leer oder ungültig. Auf 340 der 394 gültigen Wahlzetteln stand der Name Reto Studer. 54 reformierte Bubiker wünschten sich demnach ausdrücklich, nicht von einem Bubiker im Kirchenparlament vertreten zu werden. Bubikon zählt insgesamt 2450 reformierte Stimmberechtigte. Die Stimmbeteiligung lag demnach bei skandalös tiefen 18,24 Prozent.

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