Di
19
Apr
2011
Die Firma Braukultur AG will ihr neuestes Projekt für eine eigene Brauerei – auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei Uster ("buebikernews" berichtete) – mit
Kapitalerhöhungen von insgesamt 840 000 Franken finanzieren. Des gab Patrick Bloch, VR-Delegierter und Geschäftsführer der Braukultur AG, am Dienstag bekannt. Für die Realisierung der Brauerei in
Uster sind Investitionen von rund 1,840 Millionen Franken geplant. Die zusätzlichen Mittel sollen "über das bestehende Aktionariat, eine Handvoll grösserer Investoren und neuen Kleinaktionären
aus der Region" beschafft werden. Patrick Bloch, Delegierter des Verwaltungsrates: „Wir führen bereits seit einigen
Wochen Gespräche mit potentiellen neuen Teilhabern. Wir sind zuversichtlich, bereits kurz nach der Generalversammlung eine erste Kapitalerhöhung in der Grössenordnung von 300 000 Franken
durchführen zu können." Die Braukulktur AG hatte über eine längere Zeit eine Brauerei an verschiedenen Standorten in Bubikon geplant und hier auch besonders viele Aktionäre geworben, die Pläne
dann aber fallengelassen.
Mit mehrtägiger Verspätung hat übrigens heute auch ZO Online über die Pläne der Firma Braukultur AG berichtet. Nicht zum ersten Mal hat man beim ZO in Wetzikon damit eine Exklusivmeldung von „buebikernews“ einfach ignoriert und ein Thema erst dann aufgegriffen, als ein offizielles Communiqué erhältlich war. „buebikernews“ stützte sich in der Berichterstattung vom Wochenende auf ein Mailrundschreiben an die Braukultur-Aktionäre, das uns am Samstag vorlag, also auf eine absolute wasserdichte Quelle. Es gab keinen journalistischen Grund, dem „buebikernews“-Bericht, von welchem der ZO Kenntnis hatte, zu misstrauen und mit der Berichterstattung zuzuwarten. Wir meinen: Auch die ZO-Leserinnen und -Leser möchten sofort informiert werden, wenn News verfügbar sind, und nicht erst dann, wenn der ZO glaubt, andere Medien nicht mehr zitieren müssen....