Do

24

Feb

2011

Antennen-Video: Bisher keine Stellungnahme

Die auf Anfang dieser Woche in Aussicht gestellte Stellungnahme aus dem Gemeindehaus zu den im Internet verbreiteten Vorwürfen von Mobilfunkantennen-Gegnern ist bisher ausgeblieben.

Vergangene Woche hatte die von Strahlenschützern betriebene Website http://microondes.wordpress.com ein Video über Messungen beim geplanten Antennen-Standort Kapfstrasse in Bubikon im Internet veröffentlicht und behauptet, die Strahlenbelastung würde die umliegenden Wohnliegenschaften stark entwerten ("buebikernews" vom 18./19./20. Februar 2011). Zweimal hatte "buebikernews" letzte Woche die Gemeindeverwaltung um eine Stellungnahme dazu gebeten. Eine solche ist, obwohl für Anfang dieser Woche in Aussicht gestellt, bisher allerdings ausgeblieben.

Die Antennenpläne der Swisscom waren seinerzeit im Gemeinderat nicht unumstritten: Ein erstes Projekt mit einer rund 20 Meter hohen Antenne, die auch von Sunrise mitbenutzt worden wäre, hatte der Gemeinderat wegen mangelnder Zonenkonformität abgelehnt. In der Folge reichte die Swisscom AG ein Gesuch für ein deutlich reduziertes Projekt mit einer Mastöhe von 3.80 Meter über dem Gebäudedach ein. "Die zulässigen Immissionsgrenzwerte sind an allen Orten mit empfindlicher Nutzung eingehalten. Nachdem alle relevanten Vorschriften eingehalten sind, muss die baurechtliche
Bewilligung erteilt werden", schrieb der Gemeinderat im Oktober, als er das neue Baugesuch schliesslich bewilligte. Die Strahlenschützer machen in ihren Informationen nun geltend, dass gerade der niedrige Mast zu einer grossen Belastung führen würde.

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Kommentare: 1

  • #1

    gabsi (Dienstag, 01 März 2011 08:23)

    In unserem Körper laufen jede Sekunde untertrieben gesagt hunderttausende von kleinen Stromimpulsen durch unsere Zellen
    (z.B. Nervenzell-Leitungen stellen einen Kondensator dar, durch gezieltes öffnen der Zellwände mit Kanälen und Elektrolyt Pumpen wird kann der Nervenstoffwechsel / die Informationsübermittlung / die Neurotransmitter - Abgabe gesteuert werden. Das ganze liegt im Millivoltbereich).
    Schon minimale Einstreuungen verändern da etwas ... das muss nicht direkt in einem Tumor enden, aber die Wahrscheinlichkeit, daß wir Menschen definitiv nicht auf eine solche Strahlenbelastung ausgelegt sind sollte jedem klar sein. Es gibt zwar so etwas wie kosmische Strahlung, also elektromagnetische Strahlung aus der Athmosphäre (damit meine ich jetzt nicht unbedingt Licht), doch die Menge, die uns Menschen seit jeher getroffen hat war im Gegensatz zu heute minimal.
    Autor unbekannt

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