Fr
04
Feb
2011
Seit dem 1. Mai 2010 herrscht Rauchverbot – ein grosses Problem im Hinblick auf die kommende Fasnachtszeit, könnte man meinen, denn besonders an Maskenbällen lässt sich wohl ein solches Verbot nur schwer durchsetzen. Oder dann bleiben die Gäste aus. Für Bubikon gelten aber andere Regeln, versichert Scheich Urs II. gegenüber "buebikernews": "Das Hilaria Sultanat Bubikon war, allerdings nicht ganz freiwillig, ein Pionier in Sachen Rauchverbot. Bedingt durch den vorauseilenden Gehorsam unserer Behörden und der Schule sind öffentliche Gebäude wie die MZH Spycherwise (dort findet jeweils der Masenball statt; Red.) ja bereits seit dem 1. Januar 2009 absolut rauchfrei." Die Hilaria kämpfte damals noch – vergeblich – für eine Ausnahmebewilligung. "Daraufhin hatten wir ein Raucher-Bar-Zelt eingerichtet. Ein grosser Aufwand mit nur geringem Nutzen, den wir im folgenden Jahr nicht mehr betrieben." Für den Maskenball 2011 – am 26. Februar, natürlich in der Spycherwise – werden lediglich zwei Aschenbecherfässer vor dem Eingang bereitgestellt. Im Saal selber herrscht laut Scheich Urs II. "Null-Toleranz". Bubikon sieht der dritten Rauchfrei-Fasncht also gelassen entgegen, ein Besucherrückgang ist kaum zu erwarten. "Ein grosser Nachteil, vor allem für die Anwohner, ist natürlich die zusätzliche Lärmbelästigung durch die Raucher im Freien, welche sich jedoch kaum ganz vermeinden lässt."