Do
03
Feb
2011
"Die strikte Handhabung der polizeilichen Empfehlungen zur Freigabe des Natureisfeldes Hüsliriet führt immer wieder zur Diskussionen und zu Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Abklärungen der
Haftungsfragen haben aber gezeigt, dass an der bestehenden Regelung festgehalten werden muss." Dies schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung. Die Bevölkerung soll jetzt aber jeweils anfangs
Winter besser über die Freigabepraxis und die Gründe dazu informiert und mit der Bildung eines Eisfeldforums, in dem Interessierte Einsitz nehmen können, besser eingebunden werden.
Anfang Dezember habe die unerlaubte Benutzung des Eises aufgrund einer privaten Anzeige sogar einen Einsatz der Polizei zur Folge gehabt, was zusätzlichen Unmut auslöste. Dies und eine Anfrage an
der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2010 hätten den Gemeinderat nun bewogen, die Situation nochmals genau abzuklären. Dabei hat sich gezeigt, dass die Gemeinde als Eigentümerin eines
grossen Teils der gestauten Fläche und insbesondere der Stauvorrichtung einer Werkshaftung unterliegt, der sie sich auch mit einer anderslautenden oder grösseren Beschilderung als heute nicht
entziehen kann. Der Versicherungsexperte empfehle der Gemeinde deshalb, an der bisherigen Freigabepraxis gemäss den Empfehlungen der Kantonspolizei Zürich festzuhalten. Die Gemeinde trage die
Verantwortung und müsse diese, auch wenn das Risiko verhältnismässig klein sei, auf alle Fälle auch richtig wahrnehmen.
Die in weiten Teilen der Bevölkerung verbreitete Ansicht, das aufgestaute Eisfeld verfüge nur über wenig Tiefe, weshalb das Betreten der Eisfläche auch bei minimaler Eisstärke ungefährlich sei, stimme nur bedingt.
Zur Verbesserung des Verständnisses in der Bevölkerung für die Probleme rund um das Natureisfeld Hüsliriet sind laut Gemeinderat folgende Massnahmen vorgesehen: