Sa
29
Jan
2011
Wer derzeit neu in die Gemeinde Bubikon zieht, lebt typischerweise in einem 3- oder 4-Personenhaushalt, nämlich rund 60 Prozent. Die meisten Neuzuzüger wohnen in Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern (41,2 Prozent); rund 35 Prozent haben eine Eigentumswohnung gekauft, 23,5 Prozent gar ein Einfamilienhaus. Für fast 60 Prozent war der gute S-Bahn-Anschluss beim Entscheid, nach Bubikon zu ziehen, sehr wichtig, und zwar für einen grossen Teil davon aus beruflichen Gründen. Denn Neuzuzüger sind Pendler (ein nicht unerheblicher Teil aber auch Auto-Pendler): Nur 6 Prozent der Neububiker arbeiten in der Gemeinde, aber insgesamt 45 Prozent in der Kantonshauptstadt Zürich oder im übrigen Kantonsgebiet, und nur 23 Prozent im Zürcher Oberland. Das sind einige Erkenntnisse aus der soeben eingereichten Maturitätsarbeit des Wolfhauser KZO-Schülers Marc Illi. Die Arbeit mit dem Titel „Der Einfluss der S-Bahn auf die Siedlungsentwicklung am Beispiel der Gemeinde Bubikon“ bestätigt die Vermutung, dass das rasante Wachstum unserer Gemeinde seit rund 20 Jahren eine direkte Folge des S-Bahn-Anschlusses ist. Bubikon ist offensichtlich Teil der so genannten „S-5-Stadt“. „Die S-Bahn bringt nicht nur die Stadt Zürich näher, sondern auch andere Teile des Kantons, zum Beispiel das Zürcher Unterland, das Knonauer Amt, oder auch den benachbarten Aargau“, schreibt der Autor. So überrasche es nicht, dass knappe 15 Prozent der Neuzuzüger ausserhalb des Kantons Zürich ihren Lebensunterhalt verdienen.