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03
Jan
2011
Am Dienstag, 4. Januar 2011 ist es wieder soweit: In der Schweiz ist eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten. Bereits um 09.15 Uhr ist das Maximum mit einer Bedeckung von 66 Prozent der sichtbaren Sonnenfläche durch den Mond erreicht.
Dieses astronomische Schauspiel birgt aber auch Gefahren. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) warnt vor direktem Blick in die Sonne. Wird die Sonnenfinsternis von blossem Auge oder mit einem ungeeigneten Hilfsmittel beobachtet, können auf der Netzhaut bleibende Verbrennungen entstehen. Deshalb müssen die Augen unbedingt entsprechend geschützt werden. Keinesfalls sollen Hilfsmittel wie geschwärztes Glas, normale Sonnenbrillen, Filme, CD oder optische Instrumente ohne Spezialfilter verwendet werden. Die Gefahr von Verletzungen ist umso grösser, als eine Verbrennung der Netzhaut von keinerlei Schmerzen begleitet ist und sich Schäden erst einige Stunden später bemerkbar machen. Das BAG empfiehlt, nur spezielle Sonnenbeobachtungsbrillen zu verwenden.
In Bubikon ist die Gefahr von Augenverletzungen allerdings gering: Die Meteorologen rechnen damit, dass Hochnebel die Himmelshow verderben wird. Wahrscheinlich wird man die Sonnenfinsternis unter dem Nebel nur dadurch wahrnehmen, dass es am Morgen lange nicht richtig hell wird. Die Nebelobergrenze dürfte zwischen 800 und 1000 Metern liegen. Also: Ab auf den Bachtel!