Mi
15
Dez
2010
Auf 1. März 2011 wird in der Gemeinde Bubikon ein neuer gebührenpflichtiger Abfallsack eingeführt. Dieser ersetzt die bisherigen Gebührenmarken für 35-, 60- und 110-Liter-Säcke. Damit werde vor allem dem Personal der Sammeldienste die Kontrolle erleichtert, schreibt der Gemeinderat.
Seit Einführung der Kehrichtsackgebühren in der Gemeinde Bubikon wird der Haushaltkehricht in neutralen Säcken, welche mit einer Gebührenmarke vesehen sein müssen, eingesammelt. Das Handling mit
diesen Säcken ist mit gewissen Problemen behaftet. Einerseits ist es für das Personal der Sammeldienste, die aufgrund der steigenden Zahl von Haushaltungen zeitlich immer mehr unter Druck stehen,
aufwändig zu kontrollieren, ob die Säcke eine Marke aufweisen. Zudem kommt es immer wieder vor, dass in Containern und am Strassenrand Säcke ohne Marken festgestellt werden, die dann stehen
gelassen werden müssen. Dies führt in der Folge oftmals zu Diskussionen, ob der Sack mit einer Marke versehen gewesen ist oder nicht.
Nachdem ein einheitlicher gebührenpflichtiger Sack in der KEZO-Region aufgrund der unterschiedlichen Gebühren in den angeschlossenen Gemeinden nicht zu Stande gekommen ist, hat der Gemeinderat
beschlossen, auf 1. März 2011 für die Gemeinde Bubikon einen eigenen Bubiker Abfallsack einzuführen. Dieser wird in den Grössen 17 Liter, 35 Liter, 60 Liter und 110 Liter an den bisherigen
Verkaufstellen der Gebührenmarken erhältlich sein. Verhandlungen mit weiteren Verkaufsstellen sind noch im Gang. Die vorhandenen Abfallmarken behalten während einer Übergangsfrist von 6 Monaten
ihre Gültigkeit. Die gelben 35 Liter-Marken finden anschliessend noch für die Bereitstellung von Sperrgut Verwendung. Die Marken für 60 Liter-Säcke werden mit dem neuen System nach der
Übergangsfrist nicht mehr benötigt.
Die neuen Säcke sollen als "Quick-Bag" mit Zugband-Verschluss in grauer Farbe aus regenerierbarem Material hergestellt werden und beidseitig einen einfarbigen Aufdruck tragen. Die
Kehrichtgebühren bleiben mit dem neuen System unverändert und die Säcke sollen im Verkauf nur um die Abfallgebühren teurer werden. Das komplette Handling der Abfallsäcke mit Herstellung,
Vertrieb, Inkasso und Abrechnung wird von der PetroplastVinora AG, Andwil und Jona-Rapperswil, übernommen, die bereits über 1'000 Schweizer Gemeinden beliefert.
Detaillierte Informationen zum neuen Bubiker Abfallsack werden Anfang 2011 in alle Haushaltungen versandt.