So
05
Dez
2010
Die Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde Bubikon haben an der Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag eine Pfarrwahlkommission für die Nachfolge von Pfarrerin Yvonne Meitner
eingesetzt. Das Budget für 2011 wurde gutgeheissen.
Auf Mitte 2012 soll die reformierte Kirchgemeinde Bubikon eine zweite volle Pfarrstelle bekommen. Für die Nachfolge von Pfarrerin Yvonne Meitner, die per Ende Dezember ihre
80-Prozent-Ergänzungspfarrstelle gekündigt hat, soll nun bereits eine Pfarrperson gefunden werden, die sich in etwas mehr als einem Jahr der Urnenwahl für diese volle Pfarramt stellen möchte.
Dafür hat die von 42 Stimmberechtigten besuchte Kirchgemeindeversammlung am Sonntag eine so genannte Pfarrwahlkommission eingesetzt.
Diese Kommission besteht einerseits – von Amtes wegen – aus den sieben Mitgliedern der Kirchenpflege (Manuela Feldmann, Giorgio Girardet, Thomas Illi, Rosmarie Sauter, Reto Studer, René
Thalmann und Markus Walliser) und anderseits aus frei zugewählten Mitgliedern der Kirchgemeinde. Von der Versammlung gewählt wurden: Fritz Furrer, Martin Hörler,
Esther Luchsinger, Thomas Muggli-Stokholm, Barbara Stemmler, Daniel Tanner und Catherine Wettstein. Als Präsident der Kommission wurde Reto Studer,
Vizepräsident der Kirchenpflege, gewählt.
Die Arbeit der Pfarrwahlkommission wird sicher einige Monate in Anspruch nehmen. Die Kommission wählt die neue Pfarrperson nicht direkt, sondern unterbreitet der Kirchgemeindeversammlung einen
Wahlvorschlag, welche dann wiederum einen Vorschlag für die Urnenwahl abgibt. Die Pfarrwahl an der Urne findet voraussichtlich Anfang 2012 statt. Ein definitive Neubesetzung der Stelle bereits
auf einen Zeitpunkt vor dem 1. Juli 2012 hin ist, als befristete Stellvertretung, selbstverständlich möglich. Bis mindestens Ende Juni 2011 amtet Pfarrer Kurt Liengme als Stellvertreter auf der
vakanten Stelle.
Die Kirchgemeindeversammlung verabschiedete ausserdem das Budget für das kommende Jahr. Der Voranschlag rechnet für 2011 bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 11 Prozent mit einem geringen
Aufwandüberschuss von 23 350 Franken (Budget 2010: 70 420 Franken) bei einem Aufwand von 1 165 850 Franken (1 153 420 Franken) und einem Ertrag von 1 142 500 Franken (1 083 000 Franken).