So
05
Dez
2010
An verschiedenen Orten im Zürcher Oberland – so auch in Bubikon – sind am Sonntag die Kirchgänger nach dem Gottesdienst beim Kirchenausgang von aufdringlichen Rosenverkäufern abgefangen und um Geld angegangen worden. Offensichtlich handelt es sich um organisierte Gruppierungen, vermutlich um Angehörige der Volksgruppe der Roma. Die Verkäufer traten teilweise sehr aggressiv auf: Die Rosen wurden zunächst wie Geschenke verteilt und erst anschliessend wurde von den Kirchgängern, die eine Rose angenommen hatten, Geld eingefordert. Kirchenpflegemitglieder, welche die Verkäufer zum Verlassen der Kirchengrundstücke aufforderten, wurden teilweise beschimpft.
Gemäss Informationen von "buebikernews" sind schon am vergangenen Wochenende aggressiv auftretende Bettler in der Region unangenehm aufgefallen. Am Weihnachtsmarkt in Rüti bettelte ein Mann mittleren Alters mit Krücken sehr aufdringlich, indem er sich in Gespräche einmischte oder Leuten den Weg verstellte. Offenbar derselbe Mann suchte am Morgen schon den sonntäglichen Gottesdienst heim.