Die Schulthess Group konnte im Jahr 2009 in einem von einer schweren Rezession geprägten Marktumfeld nicht an die vergleichsweise hohen Vorjahresergebnisse anknüpfen. Der Konzernumsatz sank um
insgesamt rund 18% auf CHF 339.5 Mio. gegenüber CHF 414.6 Mio. im Vorjahr. Vor allem im zweiten Halbjahr ging das Geschäftsvolumen in der Wärmetechnik spürbar zurück und die Absatzmärkte in der
Kältetechnik brachen deutlich ein. Demgegenüber hat sich die Waschtechnik vergleichsweise gut behaupten können.
Auf EBIT-Stufe erzielte die Gruppe einen Gewinn in Höhe von CHF 39.9 Mio. verglichen mit CHF 56.8 Mio. im 2008, und eine EBIT-Marge von 11.7% gegenüber 13.7% im Vorjahr. Der Konzerngewinn lag bei
CHF 30.0 Mio. gegenüber CHF 40.2 Mio. im Vorjahr, damit wurde eine EAT-Marge von 8.8% erreicht.
Die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise akzentuierten sich zunehmend im Jahresverlauf, sodass die bis anhin solide Entwicklung in der Wärmetechnik spürbar belastet wurde, und in der Kältetechnik brach der Umsatz markant ein. Die im ersten Halbjahr eingeleiteten Kostensenkungsmassnahmen reichten nicht aus, um die Kostenstruktur und den Personalbestand der Kältetechnik dem massiven Umsatzrückgang anzupassen. Daher werden zusätzliche tiefgreifende Restrukturierungsmassnahmen notwendig, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.
Schulthess Group weist per 31. Dezember 2009 mit einer Nettoliquidität von CHF 18.0 Mio. und einer Eigenkapitalquote von 69.7% eine sehr solide Bilanzstruktur auf. Der Verwaltungsrat wird daher
der Generalversammlung vorschlagen, eine unveränderte Dividende von CHF 1.50 pro Namenaktie auszuschütten.

Wenn Sie in den nächsten Tagen ein grosses Couvert mit farbigen Wahlprospekten im Briefkasten vorfinden, so sind diese Damen und Herren schuld daran. Im Geissbergsaal in Wolfhausen traf sich am Montag eine verschworene Schar von Bubiker Funktionären, Kandidatinnen und Kandidaten aller Parteien, um fast 3000 Wahlcouverts eigenhändig zu verpacken und versandbereit zu machen. (8. März 2010)
Die Gemeinde Dürnten beteiligt sich versuchsweise an den Kontrollen durch Securitas-Patrouillen, wie sie sich in Bubikon (und auch in Wald) bewährt haben. Gemäss Mitteilung des Dürntner Gemeinderats werden von April bis September die Patrouillen unterwegs sein, um gegen Littering, Vandalismus und Lärmbelästigung vorzugehen. Vor den Sommerferien soll Bilanz gezogen werden, ob die Kontrollen die gewünschte Wirkung zeigen. (8. März 2010)
In dieser Rubrik sammeln wir Geschichten über Pleiten, Pech und Pannen rund um die Gemeindewahlen im Zürcher Oberland (Hinweise sind willkommen!)
*
Die Gemeinde Fischenthal hat mit amtlicher Anzeige im "Zürcher Oberländer" vom 5. März die reformierte Kirchenpflege als still gewählt erklärt, obwohl stille Wahlen bei der Gesamterneuerung der Behörde laut neuer kantonaler Kirchenordnung gar nicht mehr möglich sind. Prompt musste der Gemeinderat nur einen Tag später die vermeintliche Wahl annullieren und für den 25. April 2010 eine Urnenwahl mit leeren Wahlzetteln anordnen.
Die Präsidenten und weitere Vertreter aller Gemeindebehörden haben am Freitag im Geissbergsaal rund 80 Bubikerinnen und Wolfhauser, die im vergangenen Jahr neu in unsere Gemeinde gezogen sind, im Rahmen des alljährlich stattfindenen Neuzuzügerabends begrüsst und mit einem feinen Imbiss verwöhnt. Dorffotograf und Buchautor Walter Messmer präsentierte den Neuzugezogenen eine seiner berühmten Tonbildschauen, diesmal mit dem Schwerpunkt "Gestern". (5. März 2010)
Soeben ist die neueste Ausgabe der "Gemeindezeitung Bubikon-Wolfhausen" erschienen. Das viermal jährlich von einem Redaktionsteam um Susanne und Werner Büeler produzierte Heft enthält wiederum zahlreiche spannende Neugkeiten aus unserem Dorfleben.
So erfährt man zum Beispiel,
Die nächste Ausgabe der "Gemeindezeitung" wird am 4. Juni erscheinen. (5. März 2010)
Wer kennt ihn nicht, den Bubiker Dorffotografen, Dorfchronisten, Berufsschullehrer, Konditor und vor allem auch: Buchautor Walter Messmer? Sein Werk über Essen und Trinken im Zürcher Oberland, gestern und heute, hat grosses Aufsehen erregt und weit herum Beachtung bei Historikern wie Gourmets gefunden. Am Freitag, 26. März 2010, 19.00 Uhr, präsentiert Walter Messmer sein Buch der interessierten Öffentlichkeit im Geissbergsaal in Wolfhausen. Und selbstverständlich darf auch ein Apéro nichr fehlen...(4. März 2010)
Ein auch von Bubikern und Wolfhausern benützter "Schleichweg" nach Rapperswil und Feldbach wird diesen Sommer gesperrt: Die auf Gemeindegebiet Hombrechtikon liegende Obere Dorfstrasse soll zwischen Mai und Juli wegen Abrutschungsgefahr saniert werden. Benutzbar bleibt aber die Chlausstrasse zwischen der Schwöschterrainstrasse und der Schlattstrasse. (3. März 2010)
Am Samstag, 20. März 2010, findet im Geissbergsaal Wolfhausen das
Chränzli des Musikvereins Bubikon statt. Unter dem Motto "Heimweh -
Fernweh" hat der Verein ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und freut sich nun, dieses dem Publikum zu präsentieren. Der Familiennachmittag beginnt um 14.00 Uhr. Am Abend öffnen die
Türen um 18.30 Uhr, Konzertbeginn ist um 20.00 Uhr.
Nebst dem Musikverein treten auch die Tambourengruppe und das
Jugendspiel Rüti-Bubikon auf. Zudem gibt es eine grosse Tombola, eine
Cüpli-Bar sowie Tanz mit den Schwyzerörgeli Fründe Rüti. (3. März 2010)

"Gutbürgerliche Küche, gemütliche Stimmung, vielseitige Menus und Getränke" verspricht die Einladung zur Neueröffnung des Restaurants Blume in Bubikon am Samstag, 6. März 2010 (17.00 Uhr, Musik mit Erich Grätzer ab 19.00 Uhr). Hinter der neuen "Blume" steht ein Team um Brigitt Pfister und Daniel Häusermann, das auch kulinarischen Ansprüchen gerecht werden will. Ein Schwerpunkt des neuen Konzepts liegt unter anderem auf den Mittagsmenus. (2. März 2010)
Die EDU macht's vor: Wahlwerbung im Internet

13 Kandidatinnen und Kandidaten für neun Schulpflegesitze – und fast niemand hat das Bedürfnis, sich öffentlich der Wählerschaft zu präsentieren: In Bubikon, wo am 25. April 2010 die Gemeindebehörden neu gewählt werden, ist trotz der brisanten Ausgangslage für die Schulbehörde von Wahlkampf noch praktisch nichts zu spüren.
Einzig die EDU präsentiert ihre beiden Schulpflegekandidatinnen – Daniela Wüthrich (bisher) und Yvonne Kägi (neu) – mit Porträtbildern im Internet. Bei allen anderen Parteien aber herrscht (noch?) Stillschweigen. Die Namen der Kandidatinnen und Kandidaten wurden zwar vor zwei Wochen von den Gemeindebehörden kommuniziert, Parteien und Kandidierende selber haben aber noch nichts getan, um vor allem die zahlreichen neuen Bewerberinnen und Bewerber bekannt zu machen.
Erstaunlicherweise scheint das Internetzeitalter in Bubikon noch gar nicht richtig begonnen zu haben: FDP, SVP und CVP haben keinen eigenen Internetauftritt, sondern nur Unterseiten ihrer Mutterparteien, auf denen aber nicht viel mehr Informationen als Kontaktangaben zu finden sind. Gar nicht im Internet präsent sind die Freien Bürger. Die SP verfügt zwar über eine technisch professionelle Website, die aktuellste Meldung stammt aber vom 4. Dezember 2009; über die Kandidierenden der SP findet man noch nichts auf der Homepage. Eine eigene Website für Bubikon hat hingegen die EVP, obwohl sie erst auf Bezirksebene organisiert ist und die Gründung einer lokalen Ortsgruppe noch aussteht. Die EVP bewirbt im Internet ihre beiden Kandidaten für die reformierte Kirchenpflege – Thomas Illi (bisher) und Giorgio Girardet (neu) – sowie den von der EVP ebenfalls unterstützten parteilosen Kirchenpflegekandidaten Reto Studer (bisher).
Offenbar zählt man ansonsten in Bubikon noch auf den traditionellen „Wahlkampf“: Dieser manifestiert sich namentlich in einer von der Gemeinde mitorganisierten Wahlveranstaltung vom 22. März 2010 um 20.00 Uhr im Geissbergsaal Wolfhausen (wo sich alle Kandierenden präsentieren werden) sowie im Versand eines Wahlcouverts der Parteivorständekonferenz mit umfangreichem Werbematerial. (2. März 2010)
Die Kantonspolizei hat am Sonntag eine Baustelle an der Landstrasse in Wolfhausen kontrolliert und dabei zwei Handwerker angetroffen, die je nach Darstellung an einer Decke arbeiteten beziehungsweise "nur in Arbeitskleidung am Lüften" waren. Als Zeugen des Geschehens zitiert der "Zürcher Oberländer" in der heutigen Ausgabe Erich Vontobel, der bereits an mehreren Sonntagen zuvor weiss gekleidete Arbeiter im Haus beobachtet hatte. Ob Erich Vontobel, Präsident der EDU Bubikon-Wolfhausen, auch derjenige war, der die Polizei avisierte, geht aus dem Artikel nicht klar hervor. Auch ob die Polizei effektiv einen Gesetzverstoss feststellte und ahndete, bleibt offen. Sonntagsarbeit ist gesetzlich nicht verboten, jedoch bewilligungspflichtig. Eine Bewilligung wird nur erteilt, wenn ein dringender Bedarf nachgewiesen wird.
"Ich habe nichts dagegen, wenn ausnahmsweise an Sonntagen gearbeitet wird", erklärte Erich Vontobel gegenüber "buebikernews". Aber das müsse klar geregelt sein und dürfe nur mit Bewilligung geschehen. "Sonst wird der Sonntag demontiert. Am Schluss ist es wie bei den Ladenöffnungszeiten. Man muss auch am Sonntag arbeiten, damit man konkurrenzfähig bleibt. Die Leidtragenden sind dann die Arbeiter." (2. März 2010)
Auch im letzten Spiel der Finalrunde und damit im letzten Saisonspiel für die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti setzte es eine deutliche 9:2-Niederlage ab, wiederum und wie so oft nach ansprechendem Startdrittel (2:1). Trotzdem: Mit der überrachenden Finalrunden-Qualifikation und damit dem sicheren Ligaerhalt hatten die Riders das wichtigste Ziel der Saison eben schon längst erreicht, und um auch noch die Playoffs zu erreichen, fehlte einfach die Kraft. Nun kann die Planung füt die nächste Saison beginnen. (28. Februar 2010)
Wieder eine Schlappe für die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti: Gegen die "Hexen" aus Burgdorf setzte es vor allem im ersten Drittel eine klatschende Ohrfeige ab: 0:7 hiess der Spielstand bereits nach 20 Minuten. Dieses Score blieb dann allerdings im zweiten Drittel unverändert, trotz zweier Strafen gegen die Oberländerinnen. Im Schlussdrittel trafen nach dem 0:8 für die Gäste dann doch noch Thoma und Kälin zur Resultatkosmetik und zum Schlussresultat von 2:8.
(26. Februar 2010)
Der Musikverein Bubikon hat verschiedene Mitglieder ausgezeichnet: Michael Vogel wurde für 20 Jahre Vereinsmitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt, Sonja Aerne und Lucia Kohler zu Kantonalen Veteranen. Peter Kölliker und Fritz Furrer durften nach 50 Jahren Musizierens in Vereinen gar die Auszeichnung als Kantonale Ehrenveteranen empfangen. (25. Februar 2010)

Der nach wie vor in Libyen in Geiselhaft gehaltene Schweizer Max Göldi soll unverzüglich freigelassen werden! Zur Bekräftigung dieser Forderung hat Amnesty International (AI) im Internet eine Petition lanciert, die von möglichst vielen Menschen unterschrieben werden soll. "bubikernews" unterstützt diese Aktion mit einem Gratis-Werbebanner (oben rechts auf dieser Seite). Es bleibt so lange aufgeschaltet und mit der Website von AI verlinkt, bis Max Göldi als freier Mann wieder Schweizer Boden betreten hat. Unterstützen auch Sie mit Ihrer Unterschrift die Bemühungen zur Freilassung der Libyen-Geisel! (25. Februar 2010)

Die reformierte Kirchgemeinde Bubikon ist in der glücklichen Lage, die nächste Amtsdauer in Vollbesetzung antreten zu können. Obschon gleich drei Rücktritte zu verzeichnen und somit drei Vakanzen neu zu besetzen sind, stehen für die siebenköpfige Behörde sieben Kandidaturen zur Verfügung. Das ist im Oberland eher die Ausnahme als die Regel: In Rüti bewerben sich für neun Sitze gerade mal fünf Kandidierende. In Dürnten werden von neun Sitzen zunächst zwei Stellen vakant bleiben. Beide Kirchgemeinden planen eine Reduktion der Sitzzahl in den Kirchenexekutiven, in Rüti ist dies für die nächste Kirchgemeindeversammlung im März bereits traktandiert. Bubikon hatte ein Reduktion von neun auf sieben Kirchenpflegesitze schon vor vier Jahren vorgenommen, ein Schritt, der sich offenbar ausgezahlt hat. (25. Februar 2010)
Der Verwaltungsrat der Schulthess Group AG beruft Werner Karlen per 1. April 2010 zum neuen Chief Executive Officer (CEO) der Schulthess Group. Artur Rodecker, bisheriger CEO der Gruppe, hat um
seinen Rücktritt gebeten, um sich beruflich neu zu orientieren. Mitte 2010 übernimmt Christian Walker die Leitung der Geschäftssparte Waschtechnik.
Wie die Schulthess Group in einer Medienmitteilung weiter schreibt, hat Verwaltungratsmitglied Josef Felder auf eigenen Wunsch seinen Rücktritt auf die nächste Generalversammlung erklärt. Der
Verwaltungsrat wird daher der Generalversammlung im April 2010 Gero Büttiker, einen Schweizer Unternehmer aus der Bauindustrie, zur Zuwahl in den Verwaltungsrat vorschlagen. (19.
Februar 2010)

Jetzt steht fest: Gewerbevereinspräsident Peter Nägeli kandidiert für die SVP für den Gemeinderat (siehe „buebikernews“-Meldung vom 16. Februar 2010), und bei der Schulpflege kommt es
tatsächlich zu einer Kampfwahl – mit nicht weniger als 13 Kandidierenden.
Die Kandidatur von Peter Nägeli als Nachfolger von SVP-Gemeinderat Josef Peterer ist keine Überraschung. Schon seit Wochen wird der Name des Wolfhauser Gartenbauunternehmers im
Dorf heiss gehandelt. Unklar war hingegen bis zuletzt, ob es nicht doch noch zu einer Kampfkandidatur für den vakanten Sitz kommt. Das ist nicht der Fall: Neben Nägeli kandidieren nur die
Bisherigen Käthy Angele (parteilos), Präsident Bruno Franceschini (FBV), Othmar Hiestand (CVP), Daniel List (FDP),
Hansjörg Meile (FDP) und Reto Zangger (SVP).
Erwartungsgemäss zur Kampfwahl kommt es indessen bei der Schulpflege. Überraschend ist höchstens die grosse Zahl von Kandidierenden: Nicht weniger als 13 Namen stehen auf der Liste. Zu den
bereits bekannten Kandidaturen – Karin Bachmann (SP), Stefan Bänziger (FDP), Roger Gerber (FDP), Yvonne Kägi-Keller (EDU) und
Thomas Stemmler (FDP) – gesellen sich die parteilosen Monika Bürgler-Peter und Philippe Buschor sowie Eva Andrea Keller von der
SVP und Michael Kompatscher von den Freien Bürgern. Daneben kandidieren die Bisherigen Toni Diethelm (CVP), Othmar Keller (FBV), Schulpräsident Hans
Murer (parteilos, portiert von der CVP) und Daniela Wüthrich-Burri (EDU). Bei den Schulpflegewahlen kann wohl angesichts der Kandidatenfülle ein zweiter Wahlgang nicht
ausgeschlossen werden.
Wie erwartet unspektakulär präsentiert sich die Situation bei der Rechnungsprüfungskommission, wo alle Bisherigen wieder antreten: Hannes Dubach (SP), Präsident Thomas
Kaufmann (CVP), Elisabeth Mäder (SVP), Rolf Vogelsanger (FBV) und Paul Vonlanthen (FDP). Ebenso klar ist die Lage bei der
Sozialbehörde, wo ebenfalls nur Bisherige zur Wahl stehen: Sepp Benz (SP), Peter Bosshard (FDP), Andrea Hottinger (SVP), Heidi
Tschupp (FBV) und Ursula Wyss (SVP).
Zwei neue Frauenkandidaturen gibt es, wie bereits gemeldet, bei der reformierten Kirchenpflege: Manuela Feldmann (parteilos) und Rosmarie Sauter-Menzi
(parteilos). Neu kandidiert ebenfalls Giorgio Girardet für die EVP. Damit können die drei vakanten Sitze wieder besetzt werden. Daneben kandidieren die vier Bisherigen, Präsident
Thomas Illi (EVP), Reto Studer (parteilos), René Thalmann (FBV) und Markus Walliser (SVP).
Alle diese Namen werden für die Wahl vom 25. April 2010 auf den gedruckten Beiblättern zu den Wahlzetteln erscheinen. Die Wahlzettel selber aber sind leer und müssen von Hand ausgefüllt werden.
(18. Februar 2010)
Grosse Ehre für "buebikernews": Seit heute ist auf der offiziellen Website der Gemeinde Bubikon (www.bubikon.ch) ein Link auf unser Newsportal eingerichtet. Wir bedanken uns herzlich für das Vertrauen und betrachten es als Ansporn, noch aktueller und professioneller über das Geschehen in unserer Gemeinde zu berichten. (16. Februar 2010)
Die Glocken der reformierten Kirche von Gossau dürfen weiterhin auch zur Nachtzeit alle Viertelstunden läuten. Ein Anwohner, der sich über das Geläut zur Schlafenszeit ärgerte, ist vor
Bundesgericht gescheitert.
Das höchste Schweizer Gericht ist der Ansicht, in der Tradition der nächtlichen Glockenschläge bestehe ein überwiegendes öffentliches Interesse. Der nächtliche Stundenschlag werde von einer
grossen Mehrheit der Bevölkerung als kultureller und traditioneller Wert akzeptiert. Diesem Interesse hätten die privaten Interessen des Beschwerdeführers zu weichen. Dies nicht zuletzt auch
deshalb, weil Gossau eine ländlich geprägte Gemeinde mit weit verstreuten Weilern sei.
Hätte das Bundesgericht die Beschwerde gutgeheissen, müsste konsequenterweise der Stundenschlag sämtlicher Kirchen in der Schweiz generell und absolut verboten werden. Und das gehe nicht an,
argumentieren die Lausanner Richter.
Vor einigen Jahren war auch Bubikon von einer Lärmklage gegen das Glockengeläut betroffen. Auch dieser Streit endete vor Bundesgericht, zugunsten der Kirchgemeinde. Das Bubiker Urteil ging als Leitentscheid (BGE 126 II 366) in die Urteilssammlung des Bundesgerichts ein und wurde auch jetzt wieder zitiert, obwohl es damals in Bubikon nicht um den Viertelstundenschlag, sondern um das Frühgeläut ging.
Rechtsanwältin K.F., welche im jetzigen Fall Gossau den klagenden Anwohner vertrat, war seinerzeit im Fall Bubikon selber Klägerin in eigener Sache. Sie hat sich seit damals auf Lärmklagen gegen Kirchgemeinden spezialisiert. (15. Februar 2010)

Für die drei frei werdenden Sitze in der reformierten Kirchenpflege kandidieren zwei Frauen und ein Mann. Wie aus der Website der Kirchgemeinde hervorgeht, haben sich die 37jährige Bubikerin Manuela Feldmann-Gysi, die 48jährige Rosmarie Sauter-Menzi, ebenfalls aus Bubikon, und der 45jährige Wolfhauser Giorgio Girardet für eine Kandidatur in die Kirchenvorsteherschaft zur Verfügung gestellt. Von den bisherigen Behördenmitgliedern treten Präsident Thomas Illi, Reto Studer, René Thalmann und Markus Walliser erneut zur Wahl vom 25. April an. (7. Februar 2010)
Für das Zelgwies-Quartier ist ein Überbauungsprojekt mit 19 Einfamilien- und Reiheneinfamilienhäusern eingereicht worden. Damit scheint das Schicksal des noch unverbauten Areals zwischen Zelgwies- und Bachtelstrasse und des 150jährigen Bauernhauses nun doch besiegelt, denn laut dem "Zürcher Oberländer" hat der Gemeinderat bereits beschlossen, die Baubewilligung zu erteilen. Vor rund einem Jahr hatten sich noch Dutzende Anwohner dagegen gewehrt, dass das Areal zonenkonform überbaut wird. Zonenkonform hätte bedeutet, dass Häuser mit zwei Vollgeschossen und zwei Dachgeschossen hätten gebaut werden können, also grössere Mehrfamilienhäuser.
Der Gemeinderat hatte damals der kantonalen Baudirektion beantragt, für das Grundstück eine so genannte Planungszone festzusetzen. Der Beschluss enthielt ein dreijähriges, um weitere zwei Jahre verlängerbares Bauverbot, jedoch auch die Möglichkeit, während dieser Zeit eine Baubewilligung für ein Projekt zu erteilen, welches mit den angestrebten Zielen der Siedlungsentwicklung im Einklang steht. Das scheint nun der Fall zu sein. (5. Februar 2010)
Das Flugblatt einer Geissberg-Anwohnerin (Auszug) wurde breit verteilt.
Das im neuen Leitbild Siedlungsentwicklung vorgesehene Expansionsgebiet Geissberg in Wolfhausen findet bei den Anwohnerinnen und Anwohnern des Quartiers offenbar nicht nur Freunde: In einem am Montag verteilten Flublatt mit dem Titel "NEIN zum Siedlungsgebiet Geissberg" fordert eine Anwohnerin die Bevölkerung zum Widerstand auf: "Wenn auch Sie gegen eine weitere Ausdehnung von Siedlungsgebieten sind und den Geissberg als Stück Natur erhalten wollen, dann teilen Sie das per Schreiben an die Politische Gemeinde Bubikon, Bausekretariat, ...mit", heisst es in dem Flyer. Die Gemeinde Bubikon-Wolfhausen sei in den vergangenen Jahren überproportional gewachsen. Der Greissberg sei ein Stück Natur nahe beim bestehenden Siedlungsgebiet und deshalb bei vielen Spaziergängern beliebt. Bis Ende Februar nimmt die Gemeinde ohnehin im Rahmen einer Vernehmlassung zum Leitbild Stellungnahmen der Bevölkerung entgegen. (1. Febraur 2010)

Vor noch nicht allzu langer Zeit war das "Stägewädli" in Wolfhausen, welches das Lochrütigebiet mit dem Bühlhofquartier verbindet, ein richtiges Wäldchen. Davon ist nicht mehr viel übrig geblieben: Vor allem westlich der Treppe (Bild oben) wurde tüchtig gerodet, und dann fuhren die Baubagger auf. Ganz verschwinden wird das Wäldchen wohl nicht: Immerhin ist das "Stägewäldli" auch im neuesten Plan zur Siedlungsentwicklung (Download unten) noch immer formell als Wald eingezeichnet...
(23. Januar 2010)
Im Rahmen der kleinen Feier zur Übergabe des Energiestadt-Labels hat Ortsplaner Peter von Känel des neue, von der erweiterten Planungskommission erarbeitete Leitbild zur Siedlungsentwicklung vorgestellt. Ein qualitatives und kontrolliertes Wachstum soll Bubikon und Wolfhausen im Planungszeitraum zum Plafond von maximal 8500 Einwohnerinnen und Einwohnern führen. Die Bevölkerung ist nun eingeladen, rege am Vernehmlassungsverfahren teilzunehmen, das heisst zum Leitbild Stellung zu nehmen und dem Gemeinderat Ergänzungen, Anregungen oder Gedanken mitzuteilen.
(21. Januar 2010)
Die Wochenzeitung "regio.ch" hat in ihrer Ausgabe vom 21. Januar 2010 ausführlich über das Projekt "buebikernews" berichtet. (21. Januar 2010)
Wer aus Bubikon und Wolfhausen gross in der Schweizer Musikszene mitmischt, erfahren Sie auf unserer Seite
Die reformierte Kirchgemeinde Bubikon soll eine neue Gemeindeordnung erhalten. Die Kirchenpflege hat an ihrer letzten Sitzung dem von einer Arbeitsgruppe ausgearbeiteten Entwurf für eine
Totalrevision der Kirchgemeindeordnung zugestimmt.
Die Revision sei nötig geworden, nachdem die Zürcher Reformierten am 27. September 2009 der neuen kantonalen Kirchenordnung zugestimmt hätten, schreibt die Kirchenpflege in einer Mitteilung. Die
neue Bubiker Kirchgemeindeordnung enthalte vor allem einige notwendige Anpassungen an das neue kantonale Recht, beispielsweise zur Urnenwahl der Pfarrpersonen. Daneben wurden laut Mitteilung die
Finanzbefugnisse der Kirchenpflege leicht angehoben, und das bisher in die Kirchgemeindeordnung integrierte Geschäftsreglement der Kirchenpflege wurde in eine separate Geschäftsordnung
ausgegliedert. Über die Revision werden die Bubiker Stimmberechtigten an der Kirchgemeindeversammlung vom 21. März 2010 – vorbehältlich der anschliessenden Erwahrung durch den Kirchenrat –
definitiv entscheiden. (19. November 2009)